
Status: Unterzeichnet am 10. Juni 2026; tritt nach der Ratifizierung (u. a. Zustimmung des EU-Parlaments) in Kraft.
Ziel: Abbau von Handelshemmnissen und Erhöhung der Rechtssicherheit im digitalen Geschäftsverkehr.
Kernbereiche: Gemeinsame Regeln für Datenflüsse, elektronische Verträge/Signaturen, Online-Verbraucherschutz, Datenschutz, Cybersicherheit und regulatorische Kooperation.
Zoll & Logistik: Keine unmittelbaren Änderungen bei Warenursprung, Präferenzen oder der Zollabfertigung.
Kontext: Ergänzt das bestehende Freihandelsabkommen sowie die Digitalpartnerschaft von 2022. Es ist nach Singapur ein weiterer Baustein der EU-Digitalstrategie im asiatisch-pazifischen Raum.
Unternehmen mit digitalem Vertrieb, Online-Dienstleistungen (SaaS), Plattformgeschäften oder datenbasierten Geschäftsmodellen sollten die Ratifizierung für ihre künftige Prozess- und Vertragsgestaltung im Blick behalten.